Bei einer Existenzgründung wird ein Businessplan benötigt. Das aus dem Englischen stammende Wort „Businessplan“ bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie Geschäftsplan.
Im Rahmen eines Businessplans für eine Existenzgründung wird das zukünftige Unternehmen ausführlich dargestellt. Der Umfang eines Businessplans sollte zwischen zehn und zwanzig Seiten liegen, je nach Komplexität und Ausrichtung des Unternehmens.
Welche Angaben enthält ein Businessplan für die Existenzgründung?
Der Businessplan stellt die Existenzgründung vor und beantwortet dabei Fragen nach den Zielen, der Rechtsform und des benötigten Personals beantwortet. Ebenso sollten Angaben zu den Vertriebswegen, der geplanten Finanzierung und der angedachten Marketingmaßnahmen im Businessplan zur Existenzgründung zu finden sein. Neben diesen inhaltlichen Aspekten muss ein Businessplan aber auch Auskunft zu wichtigen betriebswirtschaftlichen und finanziellen Kennzahlen geben. Da diese Daten beispielsweise im Rahmen einer Finanzierung eine wichtige Bedeutung haben, haben sie einen hohen Stellenwert und sollten dementsprechend ausführlich dargestellt werden.
Wozu benötigt man einen Businessplan zur Existenzgründung?
Für den Existenzgründer selbst dient ein Businessplan als Hilfe bei der Gründung seines Unternehmens. Anhand des ausgearbeiteten Konzepts können die notwendigen Schritte nacheinander abgearbeitet werden. Außerdem dient der Businessplan Existenzgründung auch dazu, andere von seinem Geschäftskonzept zu überzeugen. Selbstständige, die einen gut ausgearbeiteten und durchdachten Geschäftsplan vorlegen, beweisen die Ernsthaftigkeit und Seriosität ihres Vorhabens. Auch Kapitalgeber, egal ob Banken oder Investoren, verlangen die Vorlage eines Businessplans. Nur Unternehmer, die mit ihrem Konzept überzeugen können, werden Kapitalmittel von Banken oder anderen Geldgebern erhalten. Der Businessplan Existenzgründung ist damit ein immens wichtiger Schritt. Verlangt wird ein schriftliches Unternehmenskonzept auch bei der Beantragung von Fördergeldern.
